Ob in der klassischen Logistik, im E-Commerce-Fulfillment oder entlang der gesamten Supply Chain:
In den letzten Jahren haben viele Unternehmen massiv in Systeme und Logistiktechnik investiert.

Trotzdem bleibt der messbare Nutzen oft hinter den Erwartungen zurück.

Die häufigsten Ursachen sehen wir immer wieder:

  1. Digitalisierung ohne klares Zielbild
    Neue Systeme werden eingeführt, bevor klar ist, welche Kennzahl sich konkret verbessern soll.
    Kosten, Durchlaufzeiten, Servicelevel oder Bestandsgenauigkeit entlang der Supply Chain.
  2. Technologie vor Prozess
    Ohne saubere Analyse bestehender Abläufe digitalisiert man bestehende Ineffizienzen –
    egal ob im Lager, im Transportmanagement oder im E-Commerce-Fulfillment.
    Das Ergebnis sind stabile, aber weiterhin ineffiziente Prozesse.
  3. Zu geringe Einbindung der operativen Teams
    Lager, Disposition und operative Supply-Chain-Verantwortliche entscheiden am Ende über den Erfolg eines Projekts.
    Wer sie zu spät einbindet, riskiert Akzeptanzprobleme, Schattenprozesse und Umgehungslösungen.

Was erfolgreiche Projekte gemeinsam haben:
✔ klar definierte Business-Ziele entlang der Supply Chain
✔ Fokus auf operative Engpässe statt auf Features
✔ integrierte Systemlandschaft statt Tool-Wildwuchs
✔ messbare KPIs vor Projektstart – vom Wareneingang bis zum Fulfillment

Digitalisierung wirkt dann, wenn sie nicht als IT-Projekt verstanden wird,
sondern als operatives Verbesserungsprogramm für Logistik, Fulfillment und Supply Chain.